Reisen Eine Reise nach Lauchhammer. . .

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Eine Reise nach Lauchhammer. . .

Beitrag von Transwarp » 5. Dez 2014, 16:34

Willkommen auf einer weiteren Travel Reise hier, die mich diesesmal nach Lauchhammer geführt. Es war wieder so eine Reise ins Nirgendwo und man hatte Angst das es mit einigen Verbindungen nicht klappen könnte. Man kommt deutlich schneller nach Hamburg und Berlin. Die Strecke Richtung Leipzig scheint noch nicht so gut ausgebaut zu sein mit dem Zug und ständig war ein Bummelzug vor uns. Gut ich fuhr etwas später von mir weg und kam auch dementsprechend später an, in der Hoffnung das es diesesmal ja mit der Abholung klappte was ja auf Amrum damals so nicht der Fall war, aber dort gelten eh andere Regeln wie man mittlerweile weiß. :0B:

Ab es ging soweit alles gut wie Ihr seht, ich kam heil an und an einem Tag haben wir das Städtchen ein bißchen erlaufen. Fangen wir mit den schönen Dingen erstmal an, die auch wie man sieht ordentlich hergerichtet worden sind. Hier sind ein paar Bilder der zentralen Ortsmitte, dem Marktplatz, Kirche, Rathaus, Gastronomie und glaube Ausstellungshallen waren hier auch noch. Es war schon etwas später, man kam nie so früh aus dem Haus und bis wir dort waren, liefen wir auch schon ein ganzes Stück. Die Bilder sind eventuell bischen anders herum in der Reihen wie Sie aufgenommen wurden, aber da hat wohl der Computer anders sortiert. Der erste Gang war auch wie immer auf die Bank, obwohl man ja nie wirklich Geld bei so Ausflügen braucht. Aber gut Traditionen will man auch nicht brechen und es ist nunmal so.

Es war ja schon Abend und die Geschäfte auch langsam am zumachen, dort ist nicht so lange geöffnet und so groß ist ja alles auch nimmer. Viele Häuser und Geschäfte sind ja geschlossen oder verlassen. Ist eigentlich Schade, man könnte hier einen supertollen Ort daraus machen, allerdings mit halt ein bißchen Arbeit. Damals nach der Maueröffnung sind leider wohl viele abgehauen in der Hoffnung woanders mehr Glück zu haben, aber wie wir wissen, ist es nirgendwo besser und Arbeiten kann / muß / gibt es überall. Dazu noch in der eigenen Heimat würde sicher manchen mit Stolz erfüllen. Große Fabriken wie BASF haben hier ja ein verdammt großes Werk im Nachbar Ort und die Zahlen ja auch mehr als Ordentlich. :13:




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Beitrag von Transwarp » 5. Dez 2014, 16:34

Hier noch 2 weitere Bilder von dem Platz von eben, und ja ich hatte ja die Zeit bißchen rumzulaufen solange die Begleitung noch in der Bank war. Die Kirche zuvor auch noch ein besonderer Ort, weil eben dort so wie mir erzählt wurde auch noch Menschen getauft wurden und die damals vor über 43 Jahren wohl noch extrem wichtig waren. Was man hier auch sieht es ist alles Tip Top in Schuß und Neu gemacht, irgendwo müssen ja die über 20 Jahre gezahlten Beiträge reingeflossen sein. Leider gilt dies nicht für den kompletten Ort und einige Stellen fühlt man sich noch wie direkt nachdem Krieg, was die Häuser und Strassen angeht. Von alledem sieht man hier aber im Moment noch garnichts. Wäre auch Fatal an den Stellen wo die Touristen noch immer hinkommen. :13:

Hier die große Hauptstrasse durch den Ort und man fühlt sich hier schon irgendwie zuhause. Alles ist nagelneu gemacht, sogar mit Teuren Steinplatten auf dem Boden und extra Wegen für die Fußgänger, Radfahrer und das man die Autos noch parken konnte. Ich denke sowas macht den Charm eines Ortes wie Lauchhammer eben aus und es sind wirklich alle Geschäfte in der Strasse wo man braucht, man kann auch gut essen gehen denke ich, nur wir waren hier an dem Abend ja noch nirgendwo. Ich kann das also nur von Außenbeurteilen. Nicht wundern es hängen hier so komische Lampen an der Strasse und ja das ist wirklich die Weihnachtsbeleuchtung. Ich fuhr ja am Freitag schon wieder um nicht in den Wochenend Verkehr zu kommen wo die Züge überfüllt sind, und am Samstag war glaube auf dem zuvor gezeigten Marktplatz wohl der erste kleine Weihnachtsmarkt.

Es war ja eigentlich eh ein Ausflug nach Dresden geplant dort die Stadt anzugucken oder den Weihnachtsmarkt wenn er schon gewesen wäre. Das ist halt immer schwierig weil der Termin immer nicht verschiebbar ist man halt Geburtstage immer so feiern muß wie Sie sind und das interessiert halt irgendwelche Städte mit Ihren Weihnachtsmärkten nicht wirklich. Aber gut man war ja auch nicht wegen dem Weihnachtsmarkt hier, daher ist das nicht so tragisch.

Aber die Strasse war wunderschön und es gab dort sogar Läden und Geschäfte, Paketshops usw. wo ich hier nichtmal bei mir zuhause in der großen Stadt habe. Hier gibt es immer andere Regeln und jeder kann einen Laden aufmachen und Geld verdienen. In Zukunft kann sich hier also noch viel tun und jeder wo bißchen Mut hat kann hier sehr einfach sein eigener Chef werden und mit Glück gutes Geld verdienen. Alles noch weniger Bürokratie wie wohl hier im Süden. Es war leider Ende Oktober, im Sommer mit Blumen sieht das sicher noch alles 1000 mal schöner aus. :14: :02:


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Beitrag von Transwarp » 5. Dez 2014, 16:35

Die Strasse ist recht lang und natürlich auch viele Fotos, ist auch das Vorzeigeobjekt von dem Ort. Man sieht hier nochmals deutlich alles im Details. Ich machte noch ein Foto von der Bäckerei oder besser vom Namensschild. Entweder sind alle hier verwandt oder der Name hat großen Zuwachs hier im Ort. Und auch wiedermal wie zuvor, es gibt immer Möglichkeiten wenn man möchte und man kann auch in seiner Heimat Geld verdienen und unterstützen. Bäckergeschäfte sind generell immer gut, und da hat jeder Ort immer fast ein gutes Duzend von. Brot wird halt doch immer gegessen. :00:

Überall liegen diese teuren Plastersteine, extra Parkbuchten für die Autos, nagelneuer Flüsterasphalt auf der Strasse, frisch geplanzte Bäume, neue Bushaltestellen, Sitzbänke, Fahrradständer und Mülleimer. Ich weiß nicht wie es 2013 hier aussah oder noch länger zuvor. Aber das was man hier 2014 sah, war schon extrem und alles noch zu neu. Man könnte das mit Amrum vergleichen und wenn man nicht zuviele Leute durch die Städte wandern lässt, bleiben die natürlich auch auf Jahrzente schön.

Man sieht auch nochmals die Ecke mit der Kirche hier schön und wie alles zusammenhängt. Was mich jedoch sehr erschreckt hat, wenn man die Hauptstrasse verlassen hatte und in eine Seitenstrasse gegangen ist, war man wie in einer andere Welt bei der die Zeit 50 Jahre stehenblieb. Unsere Steuergelder kamen zwar gut an, aber leider nur dort wo man damit angeben kann und Geld verdienen. Da wo die normalen und letzten Leute vom Ort lebten, wurde nichts gemacht und das diese kein Geld davon abbekommen haben und nichtmal richtige Strassen oder Strom bekommen haben. Das ist schon bißchen traurig und gerade hier sollte man ja investieren damit neue Leute dazukommen um einen Ort aufzubauen, der garnicht so schlecht ist. Auswandern müßte hier sicher keiner und aus vielen Geschäften und alten Häusern könnte man sehr viel machen. :13: :02:




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Beitrag von Transwarp » 5. Dez 2014, 16:36

Dieser alte Baum könnte sicher einiges an Geschichten erzählen, er ist das was all die Jahre überlebt hat und auch stehen gelassen wurde. Der neue Kreisverkehr wurde hier herum gebaut und man sieht auch gut im Hintergrund den älteren Teil des Orts den man mit dem Auto immer reinfährt wenn man ins Zentrum von Lauchhammer möchte. Es ist fast wie ein radikaler Schnitt zwischen neu und alt. Der Bahnhof liegen ja weit außerhalb von hier und es ist schon ein mächtiges Stück, es kam mir zumindest so vor als ich immer im Auto saß. Auf meinen Plänen sah das anders aus und ich hätte ja jederzeit damit rechnen müssen den Weg alleine zu laufen durch die Nacht wie damals auf Amrum auch. :07:

Es gibt hier zwar auch Busse und die sind sogar übers Internet einsehbar aber die machen recht früh Feierabend. Nach 18.00 Uhr ist hier nunmal tote Hose und die Bürgersteige werden da wohl hochgeklappt, wie man oft so umgangssprachlich immer sagt. Mit dem Bus fahren wäre sicher also nicht möglich gewesen und am Wochenende noch weniger da ging der Fahrplan glaube nur bis maximal 13.00 Uhr. Gut es werden auch nicht viele Touristen im November hier sein und wie es im Sommer aussieht kann ich leider nicht sagen, und werde ich wohl auch leider erleben. :18:

Hier noch ein sehr schöner kleiner Park wenn man in die andere Richtung geht. Es Stückchen wurde in der anderen Richtung noch weitergebaut. Und auch dort wo diese Einfamilien Häuser stehen oder ob es sogar das Villenviertel ist. Auch hier sehr teure Plastersteine und neue Bäume. Diese Strasse hatte wohl extremes Glück auch was von der tollen neuen Welt mitbekommen zu haben und einige kauften sich hier auch sehr große Anwesen mit hohen Zäunen und Kameras. Es scheinen tatsächlich welche vom süddeutschen Raum hierher gewandert zu sein um ein neues unbeschwertes Leben zu führen und die ganzen Grundstücke kann man sicher billig aufkaufen und dann so mächtig große Anwesen hinbauen, welche ich hier auch gesehen habe. :0F:

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten und hier haben wir etwas weiter am Ortsrand die Kehrseite von Reich und Arm. Hier muß leider der wohl etwas ärmere Teil der Leute leben und ich möchte das ja jetzt nicht sagen, aber es sieht wirklich so aus wie damalige Plattenbauten von denen man immer soviel hört. Natürlich ist sowas Unsinn und man kann Dinge nicht von Außen beurteilen. Es können durchaus schöne Wohnungen darin sein, und das wichtigste ist ja immer, das man sie bezahlen kann. :13: :31:
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Beitrag von Transwarp » 5. Dez 2014, 16:36

Wir haben bei uns auch so Wohnung und man kommt nunmal nicht drum herum wenn man viele Wohnung auf kleinem Platz braucht. Bei uns wurden hier auch viele Kasernen auf diese Weise umgebaut. Wenn man die Außenflächen richtig gestaltet mit Grünflächen, Spiel und Grillplätzen kann es sicher sehr gemütlich werden und das wichtigste überhaupt das man Kontakt mit den Nachbarn hat. Zwischenmenschliche Beziehung bleiben heute leider ja zu oft auf der Strecke und gute Nachbarn wo bißchen aufpassen fühlt man sich gleich viel sicherer.

Auf jeden Fall zeigt auch die Werbung das ein großer Investor hier Geld und Arbeit in die Hand genommen hat und an den Ort glaubt und Ihm eine Zukunft bietet. Das ist immer das wichtigste und man kann überall Wohnen, doch Zuhause ist man nunmal dort wo man aufgewachsen und geboren wurde und das sollte man immer im Kopf behalten.

Wir waren wieder auf dem Rückweg und irgendwie wollte ich anders laufen und dachte meine Güte den ganzen Weg wieder zurück wie wir gekommen sind. Daher entstand hier nochmals ein Foto von einer anderen Seite des Ortskernes. Und man merkt schon wie die Fotos schlechter werden, was bei Abenddämmerung ja normal ist. :2B:
Wir waren auf dem Weg Nachhause, es war auch Abendessen Zeit und im Gegenzug zu Amrum gab es hier etwas pünktlicher immer Essen. Es sind die typischen Seitenstrassen wie ich immer sagte und hier wurde nur ein bißchen was am Straßenrand gemacht und wirklich als Fußgänger konnte man hier nicht laufen. Wenn man mit dem Auto hier immer durchfuhr merkte man das schon extrem und dachte immer man fährt hier mit einem Panzer durchs Gelände. Die alten Strassen waren schon immer extrem. Wir haben auch Massenweise defekte Strassen aber gut gottseidank dann doch noch nicht solche. Ich finde das halt Schade für die Anwohner wo dem Ort die Treue halten und nicht einfach so abgehauen sind. Leider werden es ja nicht mehr, wenn die letzten Alten irgendwann auch nimmer da sind und junge Leute zieht es mehr in der Stadt wie in so Erholsame Orte. Gemütlichkeit und feste sichere Jobs, wo man noch immer gebraucht wird, gibt es heute ja leider nimmer. Man muß schon bißchen Arbeit reinstecken, kann es dann aber doch recht schön haben und Landschaftlich gibt es hier sicher noch vieles zu entdecken.

Wir liefen die Strasse entlang, kamen an der Schwester Ihrem Haus vorbei (das man hier aber nicht sieht) und dann sogar noch an einem großen Gartengrundstück mit nur umgesägten aber nicht aufgeräumten Bäumen, und nach einer rechts Kurve zurück in die Lutherstrasse (letztes Bild) in der leider die Zeit stehen blieb. 20 Meter weiter ist alles neu und ob hier ist man noch im alten Teil des Ortes, der sicher irgendwann man leerstehen wird. Eigentlich Schade aber nunmal halt nicht zu ändern und von mir schon eh nicht.

Der Ort ist sicher interessant und es gäbe noch vieles zusehen. Auch die einzig verbleibende Glockengrießerei welche auch einem Noack gehört existiert noch in dem Ort wo alleine schon immer einen Besuch wert sein soll, wie ich mal in einer TV Doku über die Region hier gesehen habe. Die Jahreszeit war halt irgendwie doof und im Sommer ist sicher alles viel schöner. Ich hatte bißchen Angst vor der Reise und ich wußte ja nicht immer wie man aufgenommen wird und plante daher auch nicht zu lange ein. Effektiv waren es ja nur 3 volle Tage. Wenn man die Unterbringung und Leute nicht kennt hat man da immer bißchen bammel, vorallem wenn man betrachtet was damals auf Amrum passierte und vorallem die Situation was dannach erzählt wurde. So vom Hörensagen her lief es hier ja auch nicht anders, was ich aber nur über den Mund von Dritten weiß und noch nicht selber weis. Im Nachhinein ist es immer Schade und das man wohl leider den Ort niemals mehr wiedersehen wird um noch mehr davon ergründen zu können. Zu dem Zeitpunkt davor schien es richtig mit den nur 5 Tagen (auch wegen der Verkehrsverhältnissen aus der Vergangenheit), im nachhinein denkt man auch wie blöd war man eigentlich das man nicht länger war und man wohl niemals wieder den Ort besuchen wird / darf / oder kann. Aber so ist es nunmal mit allem, wenn lernt Dinge erst zu schätzen wenn man Sie nimmer hat, nur leider bekommen diese Uhren Nägel eingeschlagen so das man Sie von selbst wenn man es auch möchte nichtmehr zurückdrehen könnte.

Dennoch habe ich für die Interessierten mal 2 Links rausgesucht und im Sommer sicher eine Reise und einige Ausflüge ins Umland möglich, von denen ich hier auch noch bißchen berichten werde. :13: :02:

h**p://www.lauchhammer.de
h**p://de.wikipedia.org/wiki/Lauchhammer
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