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F60 Besucherbergwerk Lichterfeld

#1

Beitragvon Transwarp » 3 Jahren 1 Woche Vor (5. Dez 2014, 16:41)

Beitrag von Transwarp » 3 Jahren 1 Woche Vor (5. Dez 2014, 16:41)

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F60 ist die Serienbezeichnung von fünf Förderbrücken im Lausitzer Braunkohletagebau. Sie wurden vom ehemaligen VEB TAKRAF Lauchhammer gebaut und sind die größten beweglichen technischen Arbeitsmaschinen der Welt. Als Abraumförderbrücke transportieren sie den Abraum, der über dem Kohleflöz lagert. Die ursprünglich maximale Abtragsmächtigkeit beträgt 60 Meter, daher auch die Bezeichnung F60. Mit einer Länge von 502 Meter wird sie auch als liegender Eiffelturm bezeichnet. Insgesamt ist sie bis zu 80 Meter hoch und 240 Meter breit. Im betriebsfähigen Zustand wiegt die Abraumförderbrücke (ohne Bagger) 13.500 Tonnen.

Im Lausitzer Braunkohlerevier sind heute noch vier F60 in Betrieb: in den Braunkohletagebauen Welzow-Süd, Nochten, Jänschwalde und Reichwalde. Die fünfte und letzte gebaute Förderbrücke ist für Besucher begehbar und steht im Besucherbergwerk Abraumförderbrücke F60 bei Lichterfeld-Schacksdorf.
Die F60 besitzt zwei Fahrwerkskomplexe, die auf drei (baggerseitig) bzw. zwei (kippenseitig) Gleisen in Normalspur fahren. Zusätzlich zu den zwei Gleisen baggerseitig gibt es nochmal zwei Gleise für den Trafo- und Kabelwagen, sowie für die angeschlossenen Eimerkettenbagger. Insgesamt existieren 760 Fahrwerksräder, von denen 380 angetrieben werden. Die maximale Geschwindigkeit der F60 beträgt 15 m/min, die Arbeitsgeschwindigkeit 9 m/min.

Die Förderbrücke besitzt zwei vorgelagerte Bagger der Bauart Es 3150 oder Es 3750 als „Zuarbeiter“, jeweils einer an den beiden Querförderern. Beide zusammen haben eine Förderleistung von etwa 17.000 m³/h (Es 3150) bzw. 23.000 m³/h (Es 3750). Auf der Brücke laufen neun verschiedene Abraumförderbänder mit einer Geschwindigkeit von bis zu 9 m/s.

Die elektrische Anschlussleistung der F60 inklusive der zwei Bagger beträgt 27.000 kW. Zur Förderung von einem Kubikmeter Abraum von der Baggerseite bis zum Versturz in 75 m Höhe sind 1,2 kWh Elektroenergie notwendig.

Zusätzlich zu den beiden Baggern auf der so genannten „Hauptarbeitsebene“ gibt es bei zwei der vier in Betrieb befindlichen F60 noch einen weiteren Bagger, der über eine Zubringer-Brücke direkt (F60 in Nochten) bzw. über einen Baggerquerförderer (F60 in Jänschwalde) mit der Hauptbrücke gekoppelt ist. Durch diese Kombination wird zum Einen die maximale Förderhöhe vergrößert und zum Anderen auch die maximale Förderleistung auf bis zu 25.600 m³/h (3 Bagger Typ Es 3150) bzw. 34.600 m³/h (3 Bagger Typ Es 3750) erhöht. Die F60 im Tagebau Welzow-Süd wurde 1977 zur Leistungssteigerung mit einer Zubringer-Brücke, wie sie an der F60 im Tagebau Nochten im Einsatz ist, ausgerüstet.

An einem Tag machten wir einen Ausflug und die ganze Familie samt mir wurde hier eingepackt. Bis dato wußte ich noch immer nicht wohin es geht und hatte einer sowas wie einen Bergwerksturm vermutet wo man hochklettern muß. Mußten ein Stück mit dem Auto fahren bis wir dort waren und es machte einem sichtlich Spaß mal mit gut 200 km/h über die Autobahn brettern zu können. Seine Frau saß ja hinten, die konnte das so nicht sehen. Ich habe hier oben vom Wiki ein paar Infos zusammengesucht weil ich leider ja nicht viel Material darüber habe und auch nicht soviele Bilder.

Es war ein schöner Tag, gut es war kalt, ist ja nicht verwunderlich im November das es da nunmal kalt ist. Aber dennoch wenn man wohin geht sollte einen das Wetter nicht stören, wären wir nach Dresden gefahren, wäre es sicher auch nicht wärmer gewesen. Ja war kamen am Parkplatz an und wunderten uns schon warum alles leer war. Waren noch bei den ersten wie wir feststellen und irgendwie hatten sich alle um eine Stunde verplant, weil wir einfach zu früh da waren und wir hätten noch warten müssen. Also konnte ich hier nur ein paar Fotos solange vom Parkplatz aus und durch die Bäume machen, bis es endlich losging. Zumindest dachte man sich das so. . . :0B:

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